Der städtebauliche Leitgedanke entwickelt sich aus dem Ziel der bewussten Lückenschließung auf der historischen straßenbegleitenden Gebäudelinie und somit einer Reparatur im Stadtgrundriss am nördlichen Rand der Quedlinburger Altstadt. Im Vordergrund steht dabei die behutsame Weiterentwicklung der historisch gewachsenen Strukturen in der gebotenen Gliederung und Maßstäblichkeit, welche sich aus dem Gesamtkontext des Flächendenkmals der Weltkulturerbestadt ergeben. Der geplante Gebäudekomplex, als zwei- und dreigeschossige Bebauung mit Tiefgarage und 15 barrierefreien Wohneinheiten, umfasst ein generationsübergreifendes Wohnkonzept mit 2-/ 3- und 4-Raum Wohnungen. Dadurch erhält das Gebäude eine kleinteilige und bewusste baukörperliche Differenzierung und Ausformulierung, welche auf die historische Gebäudegliederung Bezug nimmt.